Diakonisches Werk Annaberg-Stollberg
Lila Bild

Regelungen zu Besuchen in den Einrichtungen der stationären Alten-, Behindertenhilfe und Kinder-und Jugendhilfe ***NEU***

Mit der aktuellen Allgemeinverfügung des Erzgebirgskreises vom 10.12.2020 und der Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 11.12.2020 treten verschärfte Besuchsbedingungen für unsere Einrichtungen der stat. Altenhilfe, stat. Behindertenhilfe und stat. Kinder-und Jugendhilfe in Kraft.

Jeder Bewohner darf dann höchstens eine Person pro Tag als Besuch empfangen. Darüber hinaus ist das jeweilige einrichtungsbezogene und bewohnerorientierte Besuchskonzept bzw. Hygienekonzept zu beachten, so dass es aufgrund der jeweiligen aktuellen Situation der Einrichtungen auch zu weiteren Beschränkungen der Besuchsmöglichkeiten - bis hin zum temporären Besuchsverbot - kommen kann.

Jedem Besucher darf der Zutritt in die Einrichtung ab dem 12.12.2020 nur noch mit Vorlage eines Antigentests auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativen Ergebnis gewährt werden. Dem Antigentest steht ein negativer PCR-Test gleich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Das Diakonische Werk wird begrenzte Testkapazitäten für Besucher – ggf. auch im Rahmen eines Testzentrums an einem zentralen Ort – zur Verfügung stellen.

Da den Trägern seitens der Politik für die Umsetzung der Testungen in Einrichtungen kein zusätzliches Personal zur Verfügung gestellt wird und die aktuelle Personalsituation in einzelnen Einrichtungen bereits sehr angespannt ist, wird es nicht umsetzbar sein, eine ausreichende Anzahl an Pflegefachkräften für die Schnelltests für alle Besucher abzustellen.

Die Besucher werden daher gebeten, den Test möglichst vor dem Besuch als Privatleistung bei Ärzten oder Testdienstleistern in Auftrag zu geben. Aufgrund der Verordnung ist es möglich, sich auch am Vortag des Besuches per Antigentest testen zu lassen. Allerdings sollte der Besucher dann gewährleisten, dass er bis zum Besuch in der Einrichtung keinen engen Kontakt zu anderen Personen hatte.


Statement Diakonie Sachsen
Die meisten Pflegeheime und Einrichtungen sind personell bereits am absoluten Limit oder schon längst darüber. Die Vorstellung, eine Pflegefachkraft dafür abzustellen, die geforderten Schnelltests vorzunehmen, ist für viele der Einrichtungen einfach nicht umsetzbar“, sagt Miriam Taterka, zuständige Referentin für Stationäre Altenhilfe bei der Diakonie Sachsen.
„Dass menschliche Nähe und Zuwendung bei allen Maßnahmen, die ja der Gesundheit dienen sollen, möglich bleiben sollen, ist richtig und wichtig. Aber die schwierige Situation, in der Pflegekräfte auch in der akuten Bedrohung durch das Covid-19-Virus ihre Arbeit weiter tun und dabei vor allem die pflegebedürftigen Menschen im Blick behalten müssen, wird dadurch noch zusätzlich belastet.“




 

Suche